Gemeinsam mehr erreichen

28.03.2018
Mustafa Al-Ammar, Vorsitzender der Organisation Humanitär ohne Grenzen (HOG) war am 28. März zu Gast bei mint e. V. In einem produktiven Meeting wurde gemeinsam an Ideen für innovative Integrationsprojekte gefeilt.

Mustafa Al-Ammar weiß genau, von was er spricht, wenn er über Integration redet. Schließlich kam er selbst in den 1990ern als Flüchtling aus dem Irak nach Deutschland. Er weiß, wie schwer ist ist, sich in einem unbekannten Land ein neues Leben aufzubauen. Und er weiß auch, dass es gelingen kann. Denn er selbst ist ein Beispiel dafür. Mit seinem Wissen aus zwei Welten unterstützte er nicht nur die CDU in Baden-Württemberg als Integrationsbeauftragter. Auch in Berlin im Kanzleramt ist seine Erfahrung derzeit gefragt.

Als Vorsitzender der Organisation Humantär ohne Grenzen (HOG) setzt Al-Ammar sich mit seinem Team auch privat für die Unterstützung von Flüchtlingen ein. Zum Programm gehört es, Fluchtursachen zu bekämpfen. Zum Beispiel mit Bildung und der Schaffung von Perspektiven in den Heimatländern der Geflüchteten. Die, die bereits in Deutschland ihre neue Heimat gefunden haben, möchte er aktiv bei der Integration unterstützen.

Keine Parallelgesellschaften, sondern eine echte Auseindersetzung mit Deutschland findet er wichtig. Denn erst wenn die Geflüchteten ihre neue Heimat auch kennen- und schätzen lernen ist Integration möglich, davon ist Al-Ammar überzeugt. HOG und mint e. V. möchten sich in Zukunft bundesweit gemeinsam dafür einsetzen - zum Beispiel mit interkulturellen Workshops gegen Radikalisierung und Vortragsreihen.

Foto v. l. n. r.: Ariane Suckfüll, Susanne Schad, Mustafa Al-Ammar, Danica Stanojevic, Alexandra Lakatos

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